Homeoffice - Vorsicht: die Berufsausübung in der Wohnung kann ein Kündigungsgrund sein!

Insbesondere viele freiberufliche Gründerinnen und Gründer starten ihre Selbständigkeit zunächst vom sogenannten Homeoffice aus. Der Rechner und ein Telefon reichen für die Tätigkeit aus und Publikumsverkehr findet sowieso nicht statt. Dennoch birgt dies die Gefahr der Kündigung durch den Vermieter, sofern er dies mitbekommt und einen Mieter oder eine Mieterin gerne los werden möchte. Vorausgesetzt natürlich, auch im privaten Mietvertrag ist die gewerbliche Nutzung untersagt, die im übrigen eine entsprechende freiberufliche Tätigkeit einschließt. Dass dies der derzeitigen Arbeitsrealität wohl kaum entspricht, sei dahingestellt. Es gibt mittlerweile Urteile, die hierzu Fakten geschaffen haben. Dies lässt sich auf der Website des Berliner Mietervereins nachlesen.

Das heißt also: keine Anmeldung des Unternehmenssitzes mit der Privatadresse, keine entsprechenden Visitenkarten oder gar den Firmennamen am Briefkasten.

Dazu der Berliner Mieterverein 6/2015:

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0615/061526.htm

Sowie die Süddeutsche Zeitung am 19.08.2016

http://t1p.de/dz9e

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